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Inline alpin?

Erstellt am 24.04.08 von Frank Faulstich

Auslöser für die Entwicklung von Inlineskates war die Suche nach einem Sommertrainingsgerät für Eishockeyspieler. Das war Anfang der 1980er Jahre. Seit dem 1990er Jahren verbreitet sich das Inlineskaten immer stärker. Es entwickelten sich mehrere Varianten des Sportes, so auch Inline-Alpin.

Diese Spielart des Inline-Sports hat viele Parallelen zum Ski-Abfahrtslauf. Viele Inline-Sportler sind im Winter auf Abfahrtsski unterwegs. Deswegen hat diese Sportart besonders im Süden von Deutschland ihre Hochburgen.

Gefahren wird auf einer Straße mit 6-15% Gefälle. Mit Kippstangen wird ein Slalom- oder Riesenslalomkurs gesteckt.

Wie beim Abfahrtslauf im Schnee werden die Kippstangen mit den Stöcken zur Seite geschoben. Meistens wird von einer Rampe gestartet um schnell Fahrt aufzunehmen. Die Zeitnahme gleicht wieder dem Ski-Abfahrtslauf. Beim Start wird ein Kontakt ausgelöst und im Ziel erfolgt die Zeitnahme mittels Lichtschranke.

Für den Außenstehenden sieht diese Sportart sehr rasant und gefährlich aus. Ernsthafte Verletzungen sind aber eine seltene Ausnahme. Die Sportler schützen sich durch Helm und eine Vielzahl von Protektoren. So enden Stütze in den aller meisten Fällen glimpflich.

Wer sich ein Bild über die Sportart machen möchte, der sollte einmal in die ZDF-Mediathek schauen.

Europameisterschaften

Die ranghöchsten Wettkämpfe, die derzeit durchgeführt werden sind die Europameisterschaften.

Hier eine Liste der Erstplazierten aller bisher durchgeführten Europameisterschaften:

Jahr Damen Herren
2009, Nemcicky (CZE)
  1. Jana Boersig (GER)
  2. Ann Kathrin Stolz (GER)
  3. Claudia Wittmann (GER)
  4. Raphaela Schrader (GER)
  5. Manuela Schmohl (GER)
  1. Manuel Gauch (GER)
  2. Klaus Hermann Witzmann (GER)
  3. Benedikt Heudorfer-Merz (GER)
  4. Ricco Walz (GER)
  5. Franz-Josef Meyer (GER)
2008, Unterensingen
  1. Maria Vogl (GER)
  2. Ann Kathrin Stolz (GER)
  3. Raphaela Schrader (GER)
  4. Ann Krystina WANZKE (GER)
  5. Jana BOERSIG (GER)
  1. Mathias MERTENS (GER)
  2. Stefano BELINGHERI (ITA)
  3. Christoph EDER (GER)
  4. Philipp SCHAEDLER (GER)
  5. Sebastian GRUBER (GER)
2007, Cham
  1. Claudia WITTMANN (GER)
  2. Maria VOGL (GER)
  3. Jana BOERSIG (GER)
  4. Julia GRUENING (GER)
  5. Manuela SCHMOHL (GER)
  1. Mathias MERTENS (GER)
  2. Stefano BELINGHERI (ITA)
  3. Georg MEEH (GER)
  4. Klaus Hermann WITZMANN (GER)
  5. Manuel GAUCH (GER)
2006, Prag
  1. Maria Vogl (GER)
  2. Claudia Wittmann (GER)
  3. Julia Grüning (GER)
  4. Verena Wohlgenannt (GER)
  5. Luisa Freyer (GER)
  1. Belingheri Stefano (ITA), Gauch Manuel (GER)
  2. -
  3. Eder Christoph (GER)
  4. Schädler Philipp (GER)
  5. Beha Patrick (GER)

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